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 Xi'an

Die Hauptstadt der Shaanxi - Provinz ist mit rund 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt von  Nordwestchina. Als eine der sieben alten Residenzstädte von China war Xi'an über 1000 Jahre lang der Regierungssitz von 12 Dynastien, größte Stadt der damaligen Welt und Ausgangspunkt der alten Seidenstraße.
Xi'an wurde von den Sui-Kaisern Ende des 6. Jhs. in großem Maststab neu angelegt und unter der Tang Dynastie (7. - 9. Jht. n. Chr.) zur Metropole von Weltgeltung. In Chang'an ( Langer Friede, alter Name von Xi'an) trafen sich zu jener Zeit Menschen aus ganz Asien : japanische Pilger und türkische Gesandte, persische Kaufleute und indische Mönche. Von hier zogen chinesische Pilger über die Seidenstraße aus, in Indien nach den Wurzeln des Buddhismus zu forschen. Mit dem Verfall des Tang-Reiches ab dem 8. Jht. schwanden Chang'an's große Tage. Als auffälligstes Erbe blieben uns die gewaltigen Grabanlagen der Kaiser, die hier herrschten, erhalten.

Die Terrakottaarmee.
Zum Schutz des ersten chinesischen Kaisers 
Quin Shiuang bewachen mehr als 6.000 
lebensgroße Krieger sein bis heute 
noch nicht geöffnetes Grabmal.
Auf dem Weg dorthin bieten Bauern Granatäpfel aus den Plantagen entlang der Straße an.

Sogar Pferde und Wagen wurden mit den 
Kriegern zwischen Dämmen aufgestellt, 
mit Erde zugeschüttet und mit Holzbohlen überdeckt. Die Erdoberfläche wurde wieder
eingeebnet und bepflanzt, sodass die Armee 
erst 1972 entdeckt und für Touristen 
zugänglich gemacht werden konnte.
Der Glockenturm bildet das Zentrum der
Altstadt von Xi'an.
Im Hintergrund ein neuerrichtetes Einkaufszentrum, in dem allerdings derzeit noch keine Kreditkarten angenommen werden.
 Auch ein neueröffneter McDonald's
findet sich hier.
Vom Tromelturm aus kann man noch das Leben
 in den alten Häusern der Stadt beobachten,
welche - leider - schon viefach abgerissen 
wurden, um neuen Bauten Platz zu machen.
Glocken- und Trommelturm wurden im 14. Jht. erbaut und verkündeten einst Tages- und Nachtzeiten.
Die eindrucksvolle, vollständig erhaltene
mächtige Stadtmauer der Provinzhauptstadt
 Xi'an (Westlicher Friede) im Nebel.
Sie umschließt die 8,2 x 9,7 km große
Altstadt von Xi'an.

Die große Wildganspagode
im typischen Tang - Stil beherbergte
ursprünglich heilige Schriften, welche der chinesische Indienpilger Xuanzang im Jahre
649 n.Chr. von der Reise mitgebracht hatte.
Sie wurde so benannt, weil laut Legende  Wildgänse das Leben des Pilgers
gerettet hatten.

 

Die kleine Wildganspagode.
Wie in ihrem großen Bruder wurden auch
in dieser Pagode heilige Schriften aufbewahrt.
Bei 2 Erdbeben im 16. Jht. verlor
der Turm seine Spitze.
Nicht versäumen sollte man in Xi'an
die berühmte 'Tang - Show'.
Musik mit den Originalinstrumenten und Gewändern aus der Zeit der Tang - Dynastie
sowie Tanzvorführungen in 
farbenprächtigen Kostümen lassen die
1 1/2 - stündige Show zu einem
unvergesslichen Erlebis werden.

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